Schulsozialarbeit

Sozialpädagogische Arbeit in der Schule


Stelle derzeit nicht besetzt.





Schulsozialarbeit

Angebote für Kinder
- Kindersprechstunde in den Schulen (in den Pausen oder nach       Absprache mit den Lehrkräften nach Bedarf auch während der Unterrichtszeit)

- soziales Kompetenztraining in Kleingruppen - Krisenintervention (wenn es richtig brennt- wer hat Zeit und Muße im straffen Schulalltag…?)
Interaktionsstunden im Klassenverband zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung (Eigen- und Fremdwahrnehmung, Umgang miteinander, Stärken und Schwächen erkennen, annehmen, einsetzen) Mediation („konstruktive Beilegung, Begleitung eines Konfliktes“) zwischen Kindern, Eltern und Lehrkräften Vermittlung von Hilfsangeboten (auch in der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt: Hilfen zur Erziehung, Fördermaßnahmen)

Angebote für Eltern
Beratung und Vermittlung bei: Schulischen Sorgenfeldern (Integration des Kindes in den Klassenverband, Kommunikation mit der Lehrkraft, Schulangst, Leistungsdruck, Lernmotivation, Lernförderung, …) Erziehungsproblemen Familiären Belastungen (glückliche Eltern-glückliche Kinder?)Elternpost („Schlimme Post“)

Angebote für Lehrkräfte
Unterstützung im problembezogenen Umgang mit Schülern und Eltern




Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Ich bin seit November 2011 an den Grundschulen in Schwabenheim und Appenheim in der Schulsozialarbeit tätig.
Wann?
Den Kindern sage ich immer: „An den M-Tagen bin ich in Appenheim und an den D-Tagen in Schwabenheim“. Sie können mich an diesen Tagen, egal in welcher Schule ich gerade bin, in der Zeit von 8:30-12:30Uhr telefonisch erreichen. Sollte dies nicht der Fall sein, da ich im Gespräch oder im Haus unterwegs bin, schreiben Sie mir bitte eine Email oder geben über Frau Ehlers bescheid, dass ich Sie zurück rufen möchte. Für ein persönliches Beratungsgespräch können sie einen Termin in der Schule vereinbaren. Ist ihnen dies nicht möglich, biete ich Ihnen auch gern Beratungen per Telefon oder Email an.
Warum?
Die Schule ist ein dynamisches Feld, in dem viele Menschen mit vielen Bedürfnissen aufeinander treffen. Eltern geben ihre Kinder in die schulischen Hände. Es ist doch noch einmal ein anderer Schritt als der in den Kindergarten. Dort ging man noch eher mit, man ging auch mit rein, es gab noch keine Leistungsanforderung, keine Schulstundentaktung, keine Noten.
Kinder gehen neue Wege in die Selbständigkeit, die nicht immer leicht sind. Zufriedenheit, Erfolg, Freunde, eine gute Beziehung zu der Lehrkraft und die Unterstützung von zu Hause sind die besten Begleiter auf diesem Weg. Aber oft läuft es nicht immer überall rund. Schön wäre das, aber das Leben lehrt ein Leben lang immer mal wieder auch weniger gute Zeiten oder weniger erfreuliche Umstände.
Und wo viele Menschen und Bedürfnisse aufeinander treffen, ist vor allem eine gute Kommunikation notwendig.
Ich versuche häufig „gute Gründe für schlechtes Verhalten“ zu finden- in einem offenen Austausch mit den Kindern, den Eltern und den Lehrkräften. Wenn die Hintergründe eines bestimmten Verhaltens bekannt sind, erleichtert es den Umgang miteinander und fördert das Verständnis.
Zeigt ein Kind z.B. ein besonderes Sozialverhalten, ist es sehr hilfreich zu wissen, dass es vielleicht gerade ein Geschwisterchen bekommen hat und sich einen neuen Platz schaffen muss, dass es z.Zt. Streit mit dem besten Freund hat, dass ein Elternteil erkrankt ist, dass es unter einem Leistungsdruck leidet, dass es zu Hause viel alleine ist, dass es sich von zu Hause schlecht lösen kann oder dass es einen nicht kinder- und jugendfreien Film aufgeschnappt hat, oder, oder, oder…
Um die Hintergründe herausfinden zu können sind drei Dinge wichtig: Vertrauen, Zeit und Neutralität.

Ich behandele alle Anliegen von Kindern, Eltern und Lehrkräften vertraulich und schaffe nur in Absprache mit den Beteiligten sinnvolle Transparenzen.